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Sonderbericht 2012: Migranten

G.I.B.-Arbeitsmarktreport 2012: Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt in NRW

15.10.2012

In dem neuen G.I.B. Arbeitsmarktreport wird die Situation der Migrantinnen und Migranten hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration analysiert. Der Bericht betrachtet Strukturen und Entwicklungen in den Bereichen demografische Rahmenbedingungen, Erwerbsbeteiligung und Beschäftigung sowie Erwerbs- bzw. Arbeitslosigkeit.

Die Bildungs- und Qualifikationsstruktur der Migranten ist erheblich schlechter als bei den Nicht-Migranten: Rd. 16 % der Migranten haben keinen allgemeinbildenden Schulabschluss (bei Nicht-Migranten: 2 %) und 47 % verfügen über keinen beruflichen Bildungsabschluss (bei Nicht-Migranten: rd. 15 %).


Auch die Erwerbstätigenquote ist bei den Migranten mit 59,5 % immer noch sehr niedrig (ohne Zuwanderungsgeschichte: rd. 72,4 %). Insbesondere die Erwerbstätigenquote der Migrantinnen bleibt mit rd. 51 % deutlich zurück gegenüber der Erwerbstätigenquote der Frauen ohne Zuwanderungsgeschichte (rd. 67 %). Selbst Migrantinnen mit hoher beruflicher Qualifikation weisen nur eine Erwerbstätigenquote von 72,6 % auf (Nicht-Migrantinnen: 86,9 %).

Unter den Migranten arbeitet fast jede(r) Dritte als atypisch Beschäftigte(r), bei den Nicht-Migranten gilt dies nur für jeden Vierten. Dabei sind Migranten vor allem häufiger befristet und geringfügig beschäftigt. Im Gegensatz zu den Nicht-Migranten hat seit 2007 die Zahl der atypisch beschäftigten Migranten um rd. 10 % zugenommen; bei den Nicht-Migranten sank die Zahl um 2 %.

Jeder vierte erwerbstätige Migrant ist unterhalb seines Ausbildungsniveaus beschäftigt (ausbildungsinadäquate Beschäftigung) – bei den Nicht-Migranten nur jeder Zehnte. Zwischen den Geschlechtern bestehen dabei sowohl bei Migranten als auch bei Nicht-Migranten kaum Unterschiede. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil von ausbildungsinadäquater Beschäftigung. Dies gilt vor allem für die Migranten.

Der G.I.B. Arbeitsmarktreport 2012, Sonderbericht: Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt hier als Download zur Verfügung.

Nachrichten
25.11.2013
Neuer G.I.B.-Bericht

In dem G.I.B.-Bericht werden die Wege der Schulabgänger/-innen nach der Verlassen der Sekundarstufe I sowie die Erfolge junger Menschen in den beruflichen Schulen betrachtet. Die Analyse basiert dabei auf den Daten der integrierten Ausbildungsberichterstattung und des kommunalen Bildungsmonitorings und wird nach Kommunen differenziert präsentiert.

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22.11.2013
Sonderbericht 2013

In dem neuen G.I.B. Arbeitsmarktreport wird die Situation der Schwerbehinderten hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration analysiert. Der Bericht betrachtet Strukturen und Entwicklungen in den Bereichen demografische Rahmenbedingungen, berufliche Ausbildung, Erwerbsbeteiligung und Beschäftigung sowie Erwerbs- bzw. Arbeitslosigkeit.

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17.04.2013
G.I.B. Arbeitsmarktreport 1. Quartal 2013

Wegen des langanhaltenden Winters fiel die Frühjahrsbelebung im 1. Quartal schwächer aus als in den Vorjahren: rd. 4 % bzw. rd. 31.000 registrierte Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Unterbeschäftigten (ohne Kurzarbeit) nimmt aber nur um 0,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Damit bleibt die Unterbeschäftigungsquote unverändert bei 10,6 %.

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15.04.2013
Sonderbericht 2013

In dem neuen Sonderbericht der G.I.B. Arbeitsmarktreport-Reihe wird die Bildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie die Erwerbssituation junger Menschen im Alter von 15 bis unter 35 Jahren betrachtet. Die Analyse basiert dabei insbesondere auf den Daten des Mikrozensus, der Berufsbildungsstatistik und den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit.

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16.01.2013
G.I.B. Arbeitsmarktreport 4. Quartal 2012

Trotz einer abgeschwächten Wirtschaftskonjunktur bleibt der Arbeitsmarkt in NRW auch im 4. Quartal 2012 stabil. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen lag Ende Dezember mit rd. 722.000 nur um rd. 5 % (entspricht rd. 35.000 Arbeitslosen) höher als im Vorjahresmonat.

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