Sonderbericht 2013

G.I.B. Arbeitsmarktreport 2013: Situation der Schwerbehinderten am Arbeitsmarkt

22.11.2013

In dem neuen G.I.B. Arbeitsmarktreport wird die Situation der Schwerbehinderten hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration analysiert. Der Bericht betrachtet Strukturen und Entwicklungen in den Bereichen demografische Rahmenbedingungen, berufliche Ausbildung, Erwerbsbeteiligung und Beschäftigung sowie Erwerbs- bzw. Arbeitslosigkeit.

In NRW leben zum 31.12.2011 rd. 1,7 Mio. schwerbehinderte Frauen und Männer. Dies entspricht 9,5 % der Gesamtbevölkerung. Etwas über die Hälfte ist 65 Jahre und älter. Rund 730.000 der schwerbehinderten Frauen und Männer sind im erwerbsfähigen Alter von 15 bis unter 65 Jahren.

Die Entwicklung im Bereich der Ausbildungsberufe für Menschen mit Behinderung zeigt seit 2009 einen leicht zurückgehenden Bestand. Die teilnehmerbezogene Erfolgsquote ist aktuell mit rd. 92 % genauso hoch wie in anderen Ausbildungsberufen.

Zwischen 2005 und 2010 hat die Zahl der beschäftigten Schwerbehinderten im Bereich der Kleinbetriebe (weniger als 20 Mitarbeiter) von rd. 33.000 auf rd. 28.000 (- 13,9 %) abgenommen. Die meisten der insgesamt rd. 268.000 beschäftigten Schwerbehinderten arbeiten allerdings in Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitsplätzen. In diesem Sektor ist die Beschäftigung zwischen 2005 und 2010 um 7,1 % gestiegen. Die öffentlichen Arbeitgeber beschäftigen rd. 75.000 Schwerbehinderte, das sind 30 % aller beschäftigten Schwerbehinderten. Die Beschäftigungsquote ist mit 6,9 % deutlich höher als im privaten Bereich.

Bis Juni 2013 stieg die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten auf 47.000 Personen an. Im Vergleich zum Juni 2007 bedeutet dies eine Zunahme von rd. 5.000 (+ 4,4 %). Die Zunahme betraf hauptsächlich die Gruppe der Älteren. Dafür ist vor allem der Wegfall vorruhestandsähnlicher Regelungen verantwortlich.

Die schwierigere Integration arbeitsloser Schwerbehinderter in den Arbeitsmarkt hat zur Folge, dass sich in den letzten Jahren die Zahl der schwerbehinderten Langzeitarbeitslosen in beiden Rechtskreisen vergleichsweise schlechter entwickelt hat als bei den nicht schwerbehinderten Arbeitslosen.
Der G.I.B. Arbeitsmarktreport 2013, Sonderbericht: Situation der Schwerbehinderten am Arbeitsmarkt steht hier als Download zur Verfügung.

Nachrichten
25.11.2013
Neuer G.I.B.-Bericht

In dem G.I.B.-Bericht werden die Wege der Schulabgänger/-innen nach der Verlassen der Sekundarstufe I sowie die Erfolge junger Menschen in den beruflichen Schulen betrachtet. Die Analyse basiert dabei auf den Daten der integrierten Ausbildungsberichterstattung und des kommunalen Bildungsmonitorings und wird nach Kommunen differenziert präsentiert.

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22.11.2013
Sonderbericht 2013

In dem neuen G.I.B. Arbeitsmarktreport wird die Situation der Schwerbehinderten hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration analysiert. Der Bericht betrachtet Strukturen und Entwicklungen in den Bereichen demografische Rahmenbedingungen, berufliche Ausbildung, Erwerbsbeteiligung und Beschäftigung sowie Erwerbs- bzw. Arbeitslosigkeit.

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17.04.2013
G.I.B. Arbeitsmarktreport 1. Quartal 2013

Wegen des langanhaltenden Winters fiel die Frühjahrsbelebung im 1. Quartal schwächer aus als in den Vorjahren: rd. 4 % bzw. rd. 31.000 registrierte Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Unterbeschäftigten (ohne Kurzarbeit) nimmt aber nur um 0,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Damit bleibt die Unterbeschäftigungsquote unverändert bei 10,6 %.

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15.04.2013
Sonderbericht 2013

In dem neuen Sonderbericht der G.I.B. Arbeitsmarktreport-Reihe wird die Bildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie die Erwerbssituation junger Menschen im Alter von 15 bis unter 35 Jahren betrachtet. Die Analyse basiert dabei insbesondere auf den Daten des Mikrozensus, der Berufsbildungsstatistik und den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit.

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16.01.2013
G.I.B. Arbeitsmarktreport 4. Quartal 2012

Trotz einer abgeschwächten Wirtschaftskonjunktur bleibt der Arbeitsmarkt in NRW auch im 4. Quartal 2012 stabil. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen lag Ende Dezember mit rd. 722.000 nur um rd. 5 % (entspricht rd. 35.000 Arbeitslosen) höher als im Vorjahresmonat.

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