Neuer G.I.B.-Bericht

Wege in die Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen

25.11.2013

In dem G.I.B.-Bericht werden die Wege der Schulabgänger/-innen nach der Verlassen der Sekundarstufe I sowie die Erfolge junger Menschen in den beruflichen Schulen betrachtet. Die Analyse basiert dabei auf den Daten der integrierten Ausbildungsberichterstattung und des kommunalen Bildungsmonitorings und wird nach Kommunen differenziert präsentiert.

Mit der integrierten Ausbildungsberichterstattung ist es seit einiger Zeit möglich, trennschärfer die Wege von der Schule in den Beruf nachzuzeichnen. Unterschieden werden die drei großen Zielbereiche: der Berufsabschluss außerhalb des tertiären Sektors, die Ausbildungs- und Berufsvorbereitung (Übergangsbereich) und der Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung.

In Nordrhein-Westfalen sind 2012 mehr als 45 % aller Anfänger/-innen im Ausbildungsgeschehen außerhalb des Hochschulstudiums in eine Berufsausbildung eingemündet. Mit rund 70 % stellt die duale Ausbildung hier den größten Teil. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern liegt Nordrhein-Westfalen eher im unteren Bereich. Rund 17 % der Anfänger/-innen konnten nicht direkt in eine Ausbildung bzw. in die Vorbereitung auf die Hochschulreife einmünden, sie wechselten in den sogenannten Übergangsbereich mit den berufsvorbereitenden Ausbildungsangeboten. Dieser Anteil entspricht in etwa dem Bundesdurchschnitt. Der Anteil derjenigen, die nach Verlassen der Sekundarstufe I eine Hochschulzugangsberechtigung anstreben, ist in Nordrhein-Westfalen mit 37,4 % im Vergleich zum Bundesdurchschnitt überdurchschnittlich hoch.

Zwischen den Kommunen zeigen sich große Unterschiede. So liegt der Anteil derjenigen, die nach der Sekundarstufe I direkt in eine Berufsausbildung münden zwischen rund 29 % und rund 65 %.

Die Daten des kommunalen Bildungsmonitorings zeigen, dass die Wege in die Ausbildung deutlich vom vorher erreichten Schulabschluss abhängen. Während Jugendliche ohne Hauptschulabschluss mit einem Anteil von fast 64 % 2012 in den Übergangsbereich wechselten, waren es bei den Schulabgänger/-innen mit mittlerem Bildungsabschluss nur rund 13 %.

28 % der Abgänger/-innen der Berufskollegs erreichten im Schuljahr 2011/2012 einen allgemeinbildenden Bildungsabschluss. Hier sticht insbesondere die Fachhochschulreife mit einem Anteil von fast 50 % – bezogen auf alle allgemeinbildenden Abschlüsse – hervor.

Der G.I.B.-Bericht „Wege in die Berufsausbildung in Nordrhein-Westfalen“ steht hier als Download zur Verfügung.

Nachrichten
25.11.2013
Neuer G.I.B.-Bericht

In dem G.I.B.-Bericht werden die Wege der Schulabgänger/-innen nach der Verlassen der Sekundarstufe I sowie die Erfolge junger Menschen in den beruflichen Schulen betrachtet. Die Analyse basiert dabei auf den Daten der integrierten Ausbildungsberichterstattung und des kommunalen Bildungsmonitorings und wird nach Kommunen differenziert präsentiert.

[mehr]
22.11.2013
Sonderbericht 2013

In dem neuen G.I.B. Arbeitsmarktreport wird die Situation der Schwerbehinderten hinsichtlich ihrer Arbeitsmarktintegration analysiert. Der Bericht betrachtet Strukturen und Entwicklungen in den Bereichen demografische Rahmenbedingungen, berufliche Ausbildung, Erwerbsbeteiligung und Beschäftigung sowie Erwerbs- bzw. Arbeitslosigkeit.

[mehr]
17.04.2013
G.I.B. Arbeitsmarktreport 1. Quartal 2013

Wegen des langanhaltenden Winters fiel die Frühjahrsbelebung im 1. Quartal schwächer aus als in den Vorjahren: rd. 4 % bzw. rd. 31.000 registrierte Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Unterbeschäftigten (ohne Kurzarbeit) nimmt aber nur um 0,4 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Damit bleibt die Unterbeschäftigungsquote unverändert bei 10,6 %.

[mehr]
15.04.2013
Sonderbericht 2013

In dem neuen Sonderbericht der G.I.B. Arbeitsmarktreport-Reihe wird die Bildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie die Erwerbssituation junger Menschen im Alter von 15 bis unter 35 Jahren betrachtet. Die Analyse basiert dabei insbesondere auf den Daten des Mikrozensus, der Berufsbildungsstatistik und den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit.

[mehr]
16.01.2013
G.I.B. Arbeitsmarktreport 4. Quartal 2012

Trotz einer abgeschwächten Wirtschaftskonjunktur bleibt der Arbeitsmarkt in NRW auch im 4. Quartal 2012 stabil. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen lag Ende Dezember mit rd. 722.000 nur um rd. 5 % (entspricht rd. 35.000 Arbeitslosen) höher als im Vorjahresmonat.

[mehr]
Weitere Nachrichten…
 

© copyright 2007 by Werkbank® - werkbank multimedia gmbh - www.werkbank.com - all rights reserved