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Stadterneuerung

Verknüpfung von wirtschaftlichen, infrastrukturellen, städtebaulichen und sozialen Maßnahmen im Rahmen des integrierten Handlungsprogramms Soziale Stadt NRW

Soziale Stadt NRW steht für Solidarität in der Stadt und mit den Städten. Das Programm wurde 1993 unter dem Titel „Integriertes Handlungsprogramm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf“ ins Leben gerufen.

Ausgangslage für das Programm waren anhaltende negative Entwicklungen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht, die das Gesicht der Städte deutlich veränderten. Der Verlust von Arbeitsplätzen war für ganze Stadtteile gleichbedeutend mit dem Verlust ihrer wirtschaftlichen Basis. Dadurch veränderten sich auch die Anforderungen an das Miteinander der Menschen und an ihre Lebensräume.

Die Soziale Stadt in NRW ist Antwort auf diese Entwicklungen und widmet gerade den Quartieren in den Städten besondere Aufmerksamkeit, die durch den Wandel stark belastet werden. Ihre Leitidee ist es, vorhandene Kräfte zu mobilisieren, um den Prozess des Strukturwandels positiv gestalten zu können. Ziel ist es, in diesen Quartieren eine stabilisierende Entwicklung in Gang zu bringen: Es muss gelingen, dass die Bewohner der Stadtteile Teil der städtischen Gemeinschaft bleiben und dass die Quartiere selbst als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum bestehen können.

Die Aktivitäten in NRW haben inzwischen bundesweit Anerkennung gefunden. 1999 wurde von allen Bundesländern und der Bundesregierung gemeinsam das Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt“ aufgelegt. Es orientiert sich deutlich am Vorbild aus NRW.

(Quelle: Soziale Stadt NRW http://www.soziale-stadt.nrw.de/)

In einigen Kommunen wurden Projekte bereits erfolgreich abgeschlossen. Das Programm steht auch weiterhin für neue Quartiere offen. Antragsteller ist die jeweilige Kommune.

In diesem Kontext bewegt sich auch der Ansatz „Aktiv für Arbeit im Stadtteil – arbeitsmarktpolitisches Netzwerkcoaching in städtischen Problemgebieten“ des Arbeitsministeriums NRW. Mit Schreiben des MAIS vom 20.02.2012 sowie durch eine Informationsveranstaltung am 30.03.2012 wurden Kommunen aufgefordert, zum o. g. Förderprogramm eine Interessenbekundung einzureichen. Zehn Modellprojekte starteten 2013 in besonders betroffenen Stadtteilen der „Sozialen Stadt NRW“.

Im Anschluss stellen wir für Sie offizielle Materialien zum Förderprogramm bereit.

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