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Stadterneuerung

Verknüpfung von wirtschaftlichen, infrastrukturellen, städtebaulichen und sozialen Maßnahmen im Rahmen des integrierten Handlungsprogramms Soziale Stadt NRW

Soziale Ausgrenzung und hohe Arbeitslosigkeit kennzeichnen die Lebenssituation vieler Bewohner und Bewohnerinnen in Kommunen und Stadtteilen, die besonders vom Strukturwandel betroffen sind. Insbesondere Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Migrantinnen und Migranten und Jugendliche haben ohne zusätzliche stabilisierende und qualifizierende Maßnahmen kaum Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt. Durch die gezielte Verknüpfung von wirtschaftlichen, infrastrukturellen, städtebaulichen und sozialen Maßnahmen im Rahmen des integrierten Handlungsprogramms „Soziale Stadt NRW“ sollen die betroffenen Stadtteile aufgewertet und neue Arbeitsplätze für die Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen werden. Die G.I.B. unterstützt das Land NRW aktiv bei der Umsetzung des Programms. 

1. „Aktiv für Arbeit im Stadtteil – arbeitsmarktpolitisches Netzwerkcoaching in städtischen Problemgebieten“

Mit dem Förderprogramm soll der Aufbau strategischer Netzwerke von arbeitsmarkt- und zielgruppenspezifischen Strukturen in städtischen Problemgebieten befördert werden. Das arbeitsmarktpolitische Netzwerkcoaching soll dazu dienen, vorhandene arbeitsmarktpolitische Ansätze und Strukturen in städtischen Problemgebieten stärker auf den Fokus „Sozialraum“ zu bündeln und somit stadtteilbezogene Synergien zu schaffen sowie neue, auf die Bedarfe der arbeitslosen und Arbeit suchenden Menschen im Stadtteil und der dort ansässigen Betriebe ausgerichtete Maßnahmen zu initiieren und umzusetzen. Zehn Modellprojekte starten 2013 in besonders betroffenen Stadtteilen der „Sozialen Stadt NRW“. Die G.I.B. übernimmt die fachliche Begleitung der Modellprojekte. 

2. Beratung von Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Handlungsansätze im Rahmen der „Sozialen Stadt NRW“

Im Auftrag von Kommunen übernimmt die G.I.B. die Koordination und Steuerung arbeitsmarktpolitischer Aktivitäten in den Stadtteilen der „Sozialen Stadt NRW“. In Zusammenarbeit mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort – beteiligten kommunalen Fachämtern, Betrieben, örtlichen Weiterbildungsträgern, Initiativen, Schulen und unter Beteiligung der örtlichen Jobcenter – werden arbeitsmarktpolitische Gesamtkonzepte entwickelt und Einzelprojekte intensiv bis zur Umsetzung beraten und begleitet. Insbesondere sollen dabei im Rahmen der vielfältigen Stadtteilaktivitäten neue Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner in den benachteiligten Stadtteilen geschaffen werden.

Im Folgenden bieten wir Ihnen unter der Rubriken „Programminfos“, „Zum Thema“ und „Beispiele“ weitergehende Informationen, die im Rahmen der Planung arbeitsmarktpolitischer Handlungsansätze in der Stadterneuerung interessant sein könnten.

 

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