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Kompetenzen von Menschen mit Migrationshintergrund aktivieren

Materialien zum G.I.B.-Lohnhallengespräch

15.04.2011

Über 100 Akteure der Integrations- und Arbeitsmarktpolitik tauschten sich im Rahmen des Lohnhallengesprächs am 14.4.2011 über Kernpunkte aus, wie die Kompetenzen von Menschen mit Migrationshintergrund aktiviert werden können.

Laut der Ergebnisse des Mikrozensus leben in Deutschland 2,9 Millionen Menschen, die ihren beruflichen Abschluss im Ausland erworbenen haben. Dabei arbeiten mehr als die Hälfte der Zugewanderten mit einem im Ausland erworbenen akademischen Abschluss unterhalb ihres Qualifikationsniveaus. Sie sind zudem weitaus stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als Menschen mit einem deutschen (Fach-)Hochschulabschluss. Auch vor dem Hintergrund der Fachkräftesicherung sollten diese Potenziale nicht ungenutzt bleiben.

Im Rahmen des G.I.B.-Lohnhallengesprächs am 14.4.2011 wurden folgende drei Themenschwerpunkte präsentiert und diskutiert:

  • Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen
  • Anpassungs- und Nachqualifizierungen zum Erwerb von beruflichen Anerkennungen
  • Matchingprozesse zur Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund


Wolfgang Heiliger stellte den Gesetzentwurf zur Verbesserung der Anerkennungspraxis aus Sicht der nordrhein-westfälischen Landesregierung vor.

Das bundesweite Netzwerk Integration durch Qualifizierung zeigt die aktuelle Umsetzung von Anpassungs- und Nachqualifizierungsangeboten auf. Sabine Schröder (Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH) stellte die Empfehlungen für die zukünftige Weiterentwicklung und Ausgestaltung der Angebote vor.

Praktische Ansätze präsentiert Dagmar Maur von der Otto Benecke Stiftung. Im Rahmen des Projektes AQUA werden Weiterbildungsangebote für arbeitslose Akademikerinnen und Akademiker mit Migrationshintergrund durchgeführt.

Erfolgreiche Matchingprozesse im Rahmen der Vermittlung in Arbeit standen im Vordergrund der Projektpräsentationen der Innovationsprojekte des Landes Nordrhein-Westfalen „Kompetenzwerkstatt Vielfalt in OWL“ und „IKUK – Interkulturelles Kompetenzdreieck Alltags- und Betreuungsassistenz“.

Alle Materialien zum Lohnhallengespräch stehen hier als Downloads zur Verfügung.

 

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