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Bildungsträger als Partner bei der Umsetzung des neuen Übergangssystems

Kein Abschluss ohne Anschluss

16.05.2013

Das heutige Lohnhallengespräch zur Rolle der Bildungsträger als Partner bei der Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW“ stieß auf ein enormes Interesse: 180 Vertreter/innen von Bildungsträgern, Verbänden, kommunalen Koordinierungsstellen, der Landesministerien und des Ausbildungskonsenses NRW beteiligten sich an der Fachdiskussion.

Die Bildungsträger und ihre Verbände haben in der Vergangenheit zahlreiche konstruktive und auch kritische inhaltliche Beiträge zu einer Reform des Übergangs Schule – Beruf geleistet. Auch im Rahmen der Umsetzung des neuen Gesamtsystems kommt ihnen eine wichtige Rolle und Funktion zu.

Die Bedeutung der Bildungsträger brachte der zuständige Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium, Roland Matzdorf, auf den Punkt „Keiner hat so viel Zielgruppenkompetenz wie die Träger“. Er wies auch darauf hin, dass mit dem Leitbegriff „Kein Abschluss ohne Anschluss“ eine klare Orientierung verbunden ist. Es geht nicht um die Versorgung benachteiligter Jugendlicher, sondern um die Entwicklung individueller Anschlussperspektiven für alle. Seine Vision: „Im Jahr 2020 sollen die Bildungsträger in einer Kommune nicht Maßnahmen anbieten, sondern bedarfsgerechte Plätze für die Jugendlichen mit einem Förderbedarf“.

Birgit Klein, Leiterin der kommunalen Koordinierungsstelle in Dortmund betonte, dass mit dem neuen Gesamtsystem und der kommunalen Koordinierung ein Mehr an Verbindlichkeit unter den regionalen Akteuren entsteht.

Kritische Anmerkungen kamen von Reiner Mathes vom Paritätischen NRW, der die Neuordnung des Übergangssystems Schule – Beruf in NRW begrüßte, aber eine stärkere Beteiligung der Wohlfahrtsverbände und der Träger einforderte.

Mit heutigen Lohnhallengespräch hat die G.I.B. den beteiligten Akteuren ein Forum zur Information, Diskussion und zum Austausch eröffnet. Ein Austausch, der auf sowohl auf kommunaler als auch Landesebene fortgeführt werden soll und muss, darüber waren sich alle einig.

 

G.I.B.-Special zum Handlungsfeld Kommunale Koordinierung

Alle Materialien zum Lohnhallengespräch am 16.5.2013 stehen als Download auf den Internetseiten der G.I.B. zur Verfügung. Über das Themenspecial "Kein Anschluss ohne Anschluss. Übergang von der Schule in den Beruf neu gestalten und kommunal koordinieren" bietet die G.I.B. umfassende Informationen zur Umsetzung des Landesvorhabens und zur Fachdiskussion im Handlungsfeld "Kommunale Koordinierung" an.

Begonnen wurde die Umsetzung Anfang 2012 zunächst in sieben Referenzkommunen (den Städten Bielefeld, Dortmund, Mülheim, der StädteRegion Aachen, den Kreisen Borken, Siegen-Wittgenstein sowie dem Rheinisch-Bergischen Kreis). Inzwischen sind über die Hälfte der 53 nordrhein-westfälischen Kommunen in den Umsetzungsprozess eingebunden. Die kommunalen Koordinierungsstellen, die mit Landes- und ESF-Mitteln gefördert werden, werden fachlich von der G.I.B. begleitet.

Nachrichten
22.10.2013
Berufsbezogenes Deutsch – Deutsch am Arbeitsplatz

Die Förderung berufsbezogener Deutschkenntnisse von Migrantinnen und Migranten, hat neben der Vermittlung von allgemeinsprachlichen Kenntnissen eine wichtige Bedeutung für die Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen. Im Rahmen der IQ Fachveranstaltung stellen wir unterschiedliche berufsbezogene Sprachförderangebote in Kooperation mit Betrieben vor. Wir gehen u. a. der Frage nach, welche Anforderungen sollten die Angebote erfüllen. Bis zum 30.10.2013 können Sie sich hier für die Veranstaltung anmelden.

13.09.2013
Gemeinsame Strategien wirken besser als Einzelaktionen

NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider zog zu Beginn des neuen Schul- und Ausbildungsjahres eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" und appellierte an die Unternehmen, ausreichend Plätze für Praktika und Ausbildung bereitzustellen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gelingt die Umsetzung beispielhaft.

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04.09.2013
Fachkräftesicherung - Willkommenskultur

Am 12. September veranstaltet das IQ Netzwerk NRW/Teilregion OWL eine Fachtagung zum Thema „Fachkräftesicherung – Willkommenskultur“.

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20.08.2013
Mehr Angebote für Berufs- und Studienorientierung im nächsten Schuljahr

Das BMBF unterstützt Nordrhein-Westfalen beim Ausbau des neuen Übergangssystems unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ mit mehr als 9,3 Millionen Euro. In 31 Kommunen können im kommenden Schuljahr 70.000 Schülerinnen und Schüler in NRW Angebote der Berufs- und Studienorientierung wie Potenzialanalysen und dreitägige Berufsfelderkundungen nutzen.

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29.07.2013
Internetportal informiert zum Landesvorhaben

Ein neues Internetportal informiert zum Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Eltern erhalten ebenso einen Überblick wie Schulen, Unternehmen und weitere beteiligte Akteure vor Ort.

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