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G.I.B. NRW

Kein Abschluss ohne Anschluss
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Neues Übergangssystem NRW: Ein lernendes System

Einstieg von weiteren Kommunen

20.12.2012

Vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Transparenz zwischen den Akteuren – diese wesentlichen Voraussetzungen für die Kommunale Koordinierung waren Leitthema von zwei G.I.B.-Veranstaltungen für 23 Kommunen, die nun in den Prozess der Umsetzung des neuen Übergangssystems in NRW einsteigen.

Am 18.11.2011 hatte der Ausbildungskonsens NRW beschlossen, flächendeckend in NRW ein neues Übergangssystem Schule-Beruf einzuführen. Nachdem zunächst eine erste Umsetzungsphase in sieben Referenzkommunen begonnen wurde, wird der Prozess nun mit einem zweiten Schritt fortgeführt: Mittlerweile haben 23 weitere kommunale Koordinierungsstellen ihre Arbeit aufgenommen oder stehen kurz vor dem Start.

In Abstimmung mit den Partnern im Ausbildungskonsens NRW führte die G.I.B. deshalb am 19. und 20. Dezember zwei Veranstaltungen durch, die sich an diese Kommunen richteten und an denen sich insgesamt 200 Vertreter/innen der Kommunen und der auf kommunaler und Landesebene eingebundenen Partner beteiligten.

Der Weg, auf den NRW sich als erstes Flächenland seit Anfang 2012 gemacht hat, ist lang - dies ist allen klar. Nicht schnelle Erfolge, sondern eine nachhaltige Wirkung im Aufbau des Systems ist das Ziel des Prozesses. Das Gesamtkonzept zum neuen Übergangssystem Schule-Beruf in NRW bildet die Leitplanken. Die Umsetzung wird zeigen, was angepasst, neugedacht und weiterentwickelt werden muss - ein lernendes System also. Darauf wiesen sowohl die Landesregierung als auch die Vertreter und Vertreterinnen der Gewerkschaften, Arbeitgeber, Kammern, Bundesagentur für Arbeit und kommunalen Spitzenverbände in NRW hin und bekräftigten erneut den Willen, gemeinsam den Prozess der Umsetzung in allen Kommunen zu unterstützen.

In der anschließenden Diskussion wurde rasch klar, dass regionale Besonderheiten in der Umsetzung berücksichtigt werden müssen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Augenhöhe erforderlich ist. Dies stellten auch anschaulich die Vertreterinnen aus 3 Referenzkommunen in ihren Beiträgen vor.

Es ist noch viel zu tun - aber dass ein Jahr nach dem Start am 18.11.2011 über die Hälfte der Kommunen des Landes aktiv in den Prozess eingebunden ist, ist ein eindrucksvolles Ergebnis.

 

Materialien zu den Informationsveranstaltungen am 19. und 20. Dezember 2012 (Downloads)

 

Kommunale Koordinierung: Ergänzende Informationen zum Stand der Umsetzung

Nachrichten
13.09.2013
Gemeinsame Strategien wirken besser als Einzelaktionen

NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider zog zu Beginn des neuen Schul- und Ausbildungsjahres eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" und appellierte an die Unternehmen, ausreichend Plätze für Praktika und Ausbildung bereitzustellen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gelingt die Umsetzung beispielhaft.

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20.08.2013
Mehr Angebote für Berufs- und Studienorientierung im nächsten Schuljahr

Das BMBF unterstützt Nordrhein-Westfalen beim Ausbau des neuen Übergangssystems unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ mit mehr als 9,3 Millionen Euro. In 31 Kommunen können im kommenden Schuljahr 70.000 Schülerinnen und Schüler in NRW Angebote der Berufs- und Studienorientierung wie Potenzialanalysen und dreitägige Berufsfelderkundungen nutzen.

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29.07.2013
Internetportal informiert zum Landesvorhaben

Ein neues Internetportal informiert zum Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Eltern erhalten ebenso einen Überblick wie Schulen, Unternehmen und weitere beteiligte Akteure vor Ort.

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23.07.2013
Wieder erhältlich: Broschüre mit Gesamtkonzept

Die Broschüre "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW. Zusammenstellung der Instrumente und Angebote" wurde geringfügig überarbeitet und kann über den Broschürenservice des MAIS bestellt werden.

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29.05.2013
In Vorbereitung: Handreichung für Lehrkräfte

Um zu erfahren, wie die Jobmappe NRW als Portfolioinstrument an Berufskollegs genutzt werden kann, wurde 2011 eine modellhafte Erprobung gestartet. Ein Qualitätszirkel hat nun die Erfahrungen der Modell-Berufskollegs ausgewertet und erarbeitet u.a. eine Handreichung für Lehrkräfte, die im August 2013 erscheint. Ein Auszug dieser Handreichung steht vorab interessierten Berufskollegs als PDF zur Verfügung.

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