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G.I.B. NRW

Kein Abschluss ohne Anschluss
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Interview mit Prof. Dr. Martin Baethge

Perspektiven der Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf

14.11.2012

Der Ausbildungskonsens NRW hat in seinen Beschlüssen zur Gestaltung eines neuen Gesamtsystems Übergang Schule – Beruf festgelegt, die Angebote im Übergang von der Schule in Ausbildung zu systematisieren, durch die Zusammenführung weitgehend identischer Angebote zu reduzieren und die Zugangssteuerung zu optimieren.

Dies ist dringend erforderlich, da geschätzt ca. 30 % der Neuzugänge zur beruflichen Bildung in dieses Übergangssystem einmünden.

In diesem Zusammenhang sollen auch die Übergangsangebote am Berufskolleg reduziert und neu strukturiert werden. Geplant ist unter anderem die Überführung der bisherigen Angebote Berufsorientierungsjahr und KSoB in Ausbildungsvorbereitungs- klassen ab dem Schuljahr 2014/15, die es in einer Vollzeit- und einer Teilzeit-Variante geben wird.

Nach den Beschlüssen des Ausbildungskonsenses NRW sollen Jugendliche, die eine Berufsausbildung erfolgreich absolvieren können, zukünftig ein Ausbildungsangebot erhalten. Das Übergangssystem wird sich also noch stärker auf Jugendliche mit persönlichen Benachteiligungsmerkmalen einstellen müssen. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie „Zu Situation und Perspektiven der Ausbildungsvorbereitung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in NRW“ von Professor Dr. Martin Baethge und Dr. Volker Baethge-Kinsky im Auftrag des MSW NRW die Voraussetzungen und Probleme der Ausbildungsvorbereitung an den Berufskollegs und formuliert Vorschläge für deren Weiterentwicklung.

Die G.I.B. sprach mit Prof. Dr. Martin Baethge über die wichtigsten Ergebnisse seiner Untersuchung. Das Interview erscheint im G.I.B.-Info 4/2012 und steht auch online zur Verfügung.

Nachrichten
13.09.2013
Gemeinsame Strategien wirken besser als Einzelaktionen

NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider zog zu Beginn des neuen Schul- und Ausbildungsjahres eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" und appellierte an die Unternehmen, ausreichend Plätze für Praktika und Ausbildung bereitzustellen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gelingt die Umsetzung beispielhaft.

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20.08.2013
Mehr Angebote für Berufs- und Studienorientierung im nächsten Schuljahr

Das BMBF unterstützt Nordrhein-Westfalen beim Ausbau des neuen Übergangssystems unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ mit mehr als 9,3 Millionen Euro. In 31 Kommunen können im kommenden Schuljahr 70.000 Schülerinnen und Schüler in NRW Angebote der Berufs- und Studienorientierung wie Potenzialanalysen und dreitägige Berufsfelderkundungen nutzen.

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29.07.2013
Internetportal informiert zum Landesvorhaben

Ein neues Internetportal informiert zum Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Eltern erhalten ebenso einen Überblick wie Schulen, Unternehmen und weitere beteiligte Akteure vor Ort.

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23.07.2013
Wieder erhältlich: Broschüre mit Gesamtkonzept

Die Broschüre "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW. Zusammenstellung der Instrumente und Angebote" wurde geringfügig überarbeitet und kann über den Broschürenservice des MAIS bestellt werden.

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29.05.2013
In Vorbereitung: Handreichung für Lehrkräfte

Um zu erfahren, wie die Jobmappe NRW als Portfolioinstrument an Berufskollegs genutzt werden kann, wurde 2011 eine modellhafte Erprobung gestartet. Ein Qualitätszirkel hat nun die Erfahrungen der Modell-Berufskollegs ausgewertet und erarbeitet u.a. eine Handreichung für Lehrkräfte, die im August 2013 erscheint. Ein Auszug dieser Handreichung steht vorab interessierten Berufskollegs als PDF zur Verfügung.

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