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G.I.B. NRW

Kein Abschluss ohne Anschluss
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Gemeinsame Strategien wirken besser als Einzelaktionen

Zwischenbilanz: Landesvorhaben verbessert Chancen für Jugendliche und Wirtschaft

13.09.2013

NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider zog zu Beginn des neuen Schul- und Ausbildungsjahres eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" und appellierte an die Unternehmen, ausreichend Plätze für Praktika und Ausbildung bereitzustellen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gelingt die Umsetzung beispielhaft.

Durch das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verbessern sich für Schulabgängerinnen und Schulabgänger in Nordrhein-Westfalen die Chancen auf eine erfolgreiche berufliche Ausbildung. „Mit unserem systematischen und einheitlichen Übergangssystem wollen wir Schluss machen mit dem Angebotswirrwarr, das in der Vergangenheit viel zu häufig in Warteschleifen und zu Ausbildungs- und Studienabbrüchen geführt hat.“

Bei der Umsetzung des Landesvorhabens haben die Kommunen eine wichtige Rolle und bündeln über die kommunalen Koordinierungsstellen, gefördert aus Landes- und ESF-Mitteln, die Aktivitäten vor Ort. Dafür plant das NRW-Arbeitsministerium jährlich neun Millionen Euro ein.

Der Rheinisch-Bergische Kreis gehört zu den ausgewählten Referenzkommunen, die im Jahr 2012 mit der Umsetzung des Landesvorhabens gestartet sind und verfügt über langjährige Erfahrungen im Übergangsmanagement Schule-Beruf. Erste Ansätze und Konzepte wurden im Rahmen von ESF-geförderten Modellprojekten entwickelt und umgesetzt. So verfügt der Kreis inzwischen über ein umfassendes und systematisiertes Beratungskonzept für alle Schülerinnen und Schüler.

Der Rheinisch-Bergische Kreis ist auch mit Blick auf die unterschiedlichen Akteure aus Schule, Wirtschaft und Politik gut aufgestellt. „Hier ziehen alle an einem Strang. Und es ist Konsens bei uns, dass die Unternehmen ausreichend betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen“, so die Leiterin des Kommunalen Koordinierungsbüros Sophia Tiemann.

Die gute Praxis ist in Zahlen messbar: Mit Einführung des neuen Übergangssystems ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen im Arbeitsagenturbezirk Bergisch Gladbach um 8,4 Prozent gestiegen. Im Hauptschulbereich, wo das Übergangsmanagement zunächst erprobt und eingeführt wurde, liegen heute die Übergangsquoten von der Schule direkt in betriebliche Ausbildung bei über 40 Prozent.

Links

Bericht und Fotos zur Pressekonferenz

Interview zur Kommunalen Koordinierung im Rheinisch-Bergischen Kreis

Nachrichten
13.09.2013
Gemeinsame Strategien wirken besser als Einzelaktionen

NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider zog zu Beginn des neuen Schul- und Ausbildungsjahres eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung des Landesvorhaben "Kein Abschluss ohne Anschluss" und appellierte an die Unternehmen, ausreichend Plätze für Praktika und Ausbildung bereitzustellen. Im Rheinisch-Bergischen Kreis gelingt die Umsetzung beispielhaft.

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Ein neues Internetportal informiert zum Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Eltern erhalten ebenso einen Überblick wie Schulen, Unternehmen und weitere beteiligte Akteure vor Ort.

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23.07.2013
Wieder erhältlich: Broschüre mit Gesamtkonzept

Die Broschüre "Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW. Zusammenstellung der Instrumente und Angebote" wurde geringfügig überarbeitet und kann über den Broschürenservice des MAIS bestellt werden.

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29.05.2013
In Vorbereitung: Handreichung für Lehrkräfte

Um zu erfahren, wie die Jobmappe NRW als Portfolioinstrument an Berufskollegs genutzt werden kann, wurde 2011 eine modellhafte Erprobung gestartet. Ein Qualitätszirkel hat nun die Erfahrungen der Modell-Berufskollegs ausgewertet und erarbeitet u.a. eine Handreichung für Lehrkräfte, die im August 2013 erscheint. Ein Auszug dieser Handreichung steht vorab interessierten Berufskollegs als PDF zur Verfügung.

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